Nettoberechnung 2007
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Eckdaten 2006 zu Steuern, Sozialversicherung und Beitragsbemessungsgrenze
Beitragsbemessungsgrenze:

Die Beitragsbemessungsgrenzen (BBG) der Rentenversicherung (RV), Arbeitslosenversicherung (AV), Krankenversicherung (KV) und Pflegeversicherung (PV) legen jene Bruttoentgeltgrenze fest, bis zu der Beiträge zu den einzelnen Versicherungszweigen erhoben werden.

Die Beitragsbemessungsgrenze der Kranken- und Pflegeversicherung beträgt für den Kalendertag 1/360stel der Jahresarbeitsentgeltgrenze nach § 6 Abs. 7 SGB V. Damit liegt die BBG der KV und PV künftig unterhalb der (allgemeinen) Jahresarbeitsentgeltgrenze; eine Ausweitung des beitragspflichtigen Entgelts fand durch die Neuregelung des BSSichG also nicht statt.

Die Beitragsbemessungsgrenzen werden nur leicht angehoben. Dadurch steigen sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmeranteil für Spitzenverdiener zum Jahreswechsel leicht an, soweit sie nicht zusätzlich durch eine Beitragssatzänderung beeinflusst werden. So steht beispielsweise der monatlichen Steigerung der Beitragsbemessungsgrenze zur Rentenversicherung von 2002/2003 in den alten Bundesländern um 600 Euro (neue Bundesländer 500 Euro) diesmal ein Plus von lediglich 50 bzw. 100 Euro gegenüber.

Beitragsbemessungsgrenze (BBG) in der Renten- und Arbeitslosenversicherung:
2005: West 5200 EURO / Ost 4400 EURO
2006: West 5250 EURO / Ost 4400 EURO

Beitragsbemessungsgrenze in der Kranken- und Pflegeversicherung:
2005: West & Ost 3525 EURO
2006: West & Ost 3562,50 EURO

Geringverdienerentgeltgrenze:
2005: West & Ost 400 EURO
2006: West & Ost 400 EURO


Aktuelle Sozialversicherungssätze:

Bei gegebenem beitragspflichtigem Arbeitsentgelt entscheidet der Beitragssatz über die Höhe der zu entrichtenden Beiträge. Die Beitragssätze zur RV, AV und PV sind bundesweit identisch. Die Beitragssätze der einzelnen Krankenkassen (KKn) werden von deren Selbstverwaltung festgelegt; exakte Voraussagen über deren durchschnittliche Höhe im Jahre 2003 sind wegen der dezentralen Beitragssatzhoheit nicht möglich. Im Juli 2002 belief sich der durchschnittliche Beitragssatz der GKV-West auf 14,0%, der der GKV-Ost auf 13,9%.

Beitragssatz in der Rentenversicherung:
2005: 19,5%
2006: 19,5%

Beitragssatz in der Arbeitslosenversicherung:
2005: 6,5%
2006: 6,5%

Beitragssatz in der Pflegeversicherung:
2005: 1,7%
2006: 1,7%


Kinderzuschlag für Geringverdiener:

Ab 1.1.2005 gibt es Kinderzuschlag für Geringverdiener

Eltern, die nur über ein geringes Einkommen verfügen, können ab dem 1.1.2005 einen Kinderzuschlag in Höhe von bis zu 140 Euro pro Kind und Monat erhalten. Der Zuschlag wird zusätzlich zum Kindergeld ausgezahlt und kann bei den Familienkassen der örtlichen Arbeitsagenturen beantragt werden.

Einen Anspruch auf den Kinderzuschlag haben alle Eltern, die mit ihrem Einkommen zwar den eigenen Unterhalt bestreiten können, aber nicht den Unterhalt ihrer minderjährigen Kinder. Das Einkommen der Eltern darf dabei nicht ausschließlich aus Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe, bzw. zukünftig Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld, bestehen.


Kindergeld:

Das Kindergeld für das erste und das zweite Kind beträgt 154 Euro, für das dritte bleibt es bei 154 Euro und ab dem vierten Kind bleibt es bei 179 Euro.


Grundfreibetrag - Spitzensteuersatz - Steuertarif:

Weitere Informationen zur Steuerreform finden Sie auf der Homepage des Bundesfinanzministeriums.